Wenn ich falle,

…. falle ich hart. Erbarmungslos, endgültig. Der Kröper schmerzt und zerbricht fast beim Aufprall. Meist ist kein Netz unter mir und so zwerspringe ich auf dem Boden der Realität.

Es gibt diese Vorstellung in mir, wie die Dinge sein sollen, wie mein Leben sein soll. Sie schreit und tobt und will hinaus. Ganz ungeduldig wirft sie sich gegen meine Brust und schmerzt in ruhigen Momenten. Linderung, in meiner Vorstellung, kann ich nur durch ihre Erfüllung erlangen. Doch, ist sie gekoppelt an Variablen die ich wenig bis gar nicht beeinflussen kann. Nämlich andere Menschen. Und wie soll ich Menschen beeinflussen, die teilweise noch nicht mal in meinem Leben sind.

Mein Verstand sagt, es ist eine Illusion doch mein Herz schreit, dass es die Wahrheit sein wird und ich vertrauen muss. Die Frage, was hat recht? Kopf oder Herz. Verstand oder Gefühl.

Ich zögere, schrecke zurück, habe Angst. Angst vor dem Leben, Angst vor der Wucht des Aufpralls. Doch ich will Mut. Mutig sein, dem entgegenzutreten was mich fürchtet. Mutig den Menschen entgegenzutreten, die ich kennen lernen möchte. Mutig sein, nicht von allen gemocht werden zu müssen. Mut um ich selbst zu sein.

Ich will leben, doch weiss ich gar nicht was das ist. Es kann doch nicht nur Aufstehen, Arbeiten, Assen, Schlafen sein. Ich habe einen großen Hunger und weiss doch gar nicht wo ich anfagen soll zu essen. Und vielleicht noch wichtiger, wo ich anfangen will zu essen.

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Und ich krieg den Arsch nicht hoch…

Ich will Änderung, Veränderung. Mich, mein Leben meine Persönlichkeit stetig weiterentwickeln, verbessern. 

Aber major issue, ich bekomm den Arsch nicht hoch mir einen neuen Job zu suchen. Obwohl mich mein alter traurig und unglücklich macht. Es macht mich waaaahnsinnig. 

Ich bekomm sachen gebacken, ich mache Sport und bin Zuverlässig bei der Arbeit und ja „get my shit done“. But then again…. I do not get my personal shit done…. 

Vielleicht weil ich nicht weiss, wohin es gehen soll beruflich. Die Region ist entschieden nur, was kann ich eigentlich? Welcher Job passt zu mir? Zu welchem Job passe ich? Ahhh ich hänge in der Luft und weiss nicht in welche Richtung… Und ich will etwas ändern… So, so sehr… aber gleichzeitig bin ich auch lethargisch…

#FML

Led by the stars… 

Long nights

lonly thoughts… 

eyes wide open 

mind spinning around

Searching for you. Wanting you, reaching for you.

Impatient heart, keeps running in desire, but never reaches. No satisfaction. Never feels skin to skin. The warmth, the need, the touch. 

I must believe the stars will guide. Decide me. My path to you, your path to me in unity, infinity. 

So close equals so far, unreachable but constantly in my view. Why must you be you? How can you find me. See me, want me. 

How can I be the one you want to see.

So grundsätzlich….

Gerne beobachte ich Menschen. Wie sie interagieren. Verbal oder durch Körpersprache. Immer wieder merke ich, dass ich es oft nicht verstehe. Ich verstehe die Emotionen aber es fühlt sich fremd an. Wie ein Körper der nicht zu mir gehört, wie eine Hülle, eine Blase um mich. Als wenn alles in einer anderen Welt ist und ich hineinschaue. Nicht erreichbar. Die Nähe, die Verbundenheit, die Leidenschaft.

So oft kommt es mir vor als wenn ich den Alltag, das „Normale“ nicht verstehe.

Galerie

To be alone together – but not lonely

Wenn man aus dem Fenster schaut, auf der Straße läuft, die Menschen sieht. Massen ziehen an einem vorbei. Obwohl man nicht alleine ist, fühlt man sich dennoch nicht zugehörig.

Anonymität überall. Abstand bitte. Bloß nicht lächeln, nicht auf andere zugehen. Kein Augenkontakt. In der Bahn ist man froh wenn man einen Platz findet wo man alleine Sitzen kann. Wie beklemmend wenn sich jemand zu dir setzt.

Wir sind so viele, so viele die vor sich her leben ohne darüber nachzudenken. Manchmal beneide ich die Menschen, die ihr Leben leben ohne es zu hinterfragen. Aber tun sie das wirklich nicht? Vielleicht kommt es einem auch nur so vor. Ich für meinen Teil, würde so oft gerne meinen Kopf und mein Herz ausstellen. Beides hat nie genug. Will immer mehr. Mehr Kontakt, mehr Austausch. Dabei will es nichts sagen, aber zuhören.  Hören, fühlen, schmecken, vor allem Genießen. Sonnenuntergänge, im Regen tanzen mit Fremden. Lieben lernen, Freude lernen. Zusammen allein sein. Nicht Einsam aber schweigen können, zuhören, fühlen.

Wann ist Freundlichkeit kein Markel mehr? Wann ist es endlich anerkannt, zu lachen mit Fremden, die Freunde werden. Wann geben wir uns wieder Mühe mit den Mitmenschen.

Last Day on Earth- how would you wanna spend it?

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Habt ihr euch schonmal Gedanken über euren letzten Tag auf Erden gemacht?

Ich schon oft. Nicht weil ich sterben möchte, sondern weil ich das Leben mehr schätzen möchte. Wir haben so viel und dennoch bin ich leer. Unausgefüllt. Das macht mich wütend. Ich habe kein Recht so zu empfinden, finde ich, weil ich so viel habe. Liebende Eltern, Freunde, einen guten Job… alles mögliche.

Es macht mich wütend, dass ich so viel habe und es nicht schätzen kann. Dennoch leer bin. Was soll denn das? Was für überspitzte Erwartungen habe ich an das Leben?

Aber zurück zu der Frage. Wie würdet ihr euren letzten Tag auf Erden leben.

Ich hoffe, dass ich es bald rausfinden werde was ich tun wollen würde. Bis jetzt ist es mir noch nich klar. Manchmal möchte ich ganz verrückte Sachen machen, wie einen Sprung aus einem Flugzeug oder einem Wasserfall. An manchen Tagen hoffe ich, dass ich im Kreis meiner Lieben sein kann. Ganz simpel. Ein andermal will ich mein gesamtes Geld auf den Kopf hauen und eine Reise machen.

Wie auch immer mein letzter Tag aussehen möchte, hoffe ich, dass ich auf mein Leben zurückblicken kann, mit dem Wissen etwas Sinnvolles mit meiner Zeit getan zuhaben.

Long time no see

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Ich hatte vergessen, dass ich abtauchen kann in die Welt des Schreibens. Für mich. Viel ist passiert in den letzten drei Jahren.

Gewachsen bin ich. Zum Glück nicht körperlich aber doch geistig, mein ich. Freunde sind gegangen, neue gekommen. Und ich schreibe noch. Auf Papier, old school.

Viel geht mir durch den Kopf. Realistisch betrachtet weiss ich, dass es andere auch fühlen, doch alle sind so weit weg.

Mein Freund ist nun mein Ex Freund. Mein Job ist nicht mehr mein Job. Meine Zuhause nicht mehr mein Zuhause.

Freund.

Ex-Freund. Das ist ok. Es ist gut. Es war gut solange es ging. Wir hatten eine schöne Zeit. Zum Abschluss einen wunderbaren Urlaub. Wir sind noch in Kontakt. Ganz zivilisiert. Ohne böses Blut. Meine Emotionen? -ziemlich klar.Oder?

Job.

Neuer Job neues Glück? So war es, at first. Ich bin gut in meinem Job. Richtig gut. Wie lange es gedauert hat bis ich das von mir sagen kann? 5 Jahre? Vielleicht 29? Nun arbeite ich mit „Promis“. Politiker, Experten, Akademiker die schlaue Sachen sagen. Aber umsetzten? Warum reden wir alle immer nur? Weiss jemand; kann jemand etwas tun? Sie reden immer alle nur schlau daher. Das ist alles so verrückt, wie unglaublich Scheinheilig alle sind.

Leicht ist es, zu sagen was man machen sollte. Aber mit gutem Beispiel voran zugehen? Etwas anderes.

Zuhause.

Habe das Nest verlassen. Eine tolle Wohnung. Perfekt. Ich fühle mich wohl. Es ist genial. Aber nicht genug. Immer noch in der selben Stadt.

Ich bin auch so…. Ich will und will und denke nach was ich machen kann und wo ich hin will und rede darüber. Aber machen? Was soll ich machen. Wie kann ich es schaffen, dass ich mich nicht selbst zurückhalte? Den ersten Schritt….

Verdammt. Es macht mich verrückt. Hier zu sein, nichts zu tun. Nicht den Mut zu haben. Nicht die Macht zu haben mich da raus zuziehen.

Ich liebe das Leben. Ich liebe es. Aber ich weiss nicht wie ich es meinen Bedürfnissen nach Leben kann. Ich will mehr, so viel mehr. Nicht Geld ,nicht Fame aber mehr Liebe, mehr Spannung.

Liebe.

Ich verliebe mich gerade in jemanden, der nicht mal weiss das ich existiere. Er lebt in einer anderen Welt. Weiss nicht mal ob er Single ist. Aber immer wenn ich ihn sehe, dreht mein Magen durch. Alles kribbelt und ich fühle, dass das was sein kann. Aber wie? Wie kann ich jemandem, den ich nicht kenne, der mich nicht kennt so etwas verklickern? Wenn ich sage, was er macht, denkt jeder: OMG die Alte… total verrücktes Groupie. Und nein, er ist kein Musiker. Aber wisst ihr was? Ich vertraue auf das was ich fühle. Ich fühle, es ist richtig und wahr und ehrlich und unabhängig von dem was er macht. Ich wünschte nur, wir würden aus der gleichen Stadt kommen. Hätten uns anders kennengelernt. Bzw. überhaupt kennengelernt.

Und während ich dies schreibe… geht es mir besser. Schreiben rettet. Auch wenn es keinen interessiert, wenn es niemand liest. Es ist da und es ist aus mir heraus.

Ich werde ihn finden. Und meine Liebe wird unsere Liebe. Wir werden an einem Sonntag, in unserem kleinen Haus am See frühstücken. Glücklich sein. Das ist Leben, für mich. Leben ist für andere da zu sein. Zu lieben. Geliebt zu werden.